König Kunde

Als Kunde kann man sich manchmal schon ganz schön doof vorkommen. Manchmal weiß man auch nicht, wie man reagieren soll.
Beispiel hier: Ich habe mir ein Navi bestellt – die Lieferung ist angekommen – keine Schäden an der Verpackung zu erkennen. Geöffnet hat sich dann gezeigt, dass das Gerät beschädigt war. Zurückgeschickt mit der Bemerkung, dass das Gerät defekt ist. Daraufhin ereilt mich diese Mail:

Sehr geehrte Kundin und sehr geehrter Kunde,

Ihr Anliegen wurde in unserer Service Abteilung erledigt, die Überweisung geht dann in die Buchhaltung,
diese wird Ihnen das Geld auf Ihr Konto anweisen. Sie werden dann innerhalb der nächsten 10 Tagen
eine Rückersattung für den/die Artikel auf Ihrem Konto erhalten.

Die Rücknahme erfolgte auf Kulanz. Die Ware wurde versiegelt an Sie versendet und wies auch am
Karton keine Beschädigung auf. Der starke am Gerät vorliegende Schaden scheint aus unserer
Sicht eher auf einen Sturzschaden etc. zurück zuführen sein.

Mit Kulanz hat das gar nichts zu tun (versiegelt war die Ware auch nicht) – schließlich gebe ich nicht 360 Euro für ein offensichtlich defektes Gerät aus. Dazu kommt dann noch die unterschwellige Unterstellung, dass ich das Gerät beschädigt haben soll. Wie reagiert man jetzt darauf? Mein Geld werde ich wohl wieder bekommen – aber der Umgang mit mir als Kunden ist wirklich einzigartig unverschämt. Hält man einfach den Mund und lässt man es dabei oder meldet man sich und versucht so seine Ehre zu retten?

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This post was written by oscar on June 3, 2009

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Warum Googles Browser Chrome für Microsoft eine Gefahr ist

Googles Aktivität im Browsermarkt ist auf ein breites Medienecho gestoßen (wie so ziemlich alles, was Google macht). In vielen Artikeln fallen Sätze wie “… ein Angriff auf Microsoft …” und ich bin mir sicher, nicht jeder versteht die Hintergründe, warum das so ist (inklusive der Leute, die die Texte einfach in ihre Zeitung kopiert haben).

Aber jetzt mal zu den Hintergründen. Fangen wir mal beim neuen Google Chrome an. Eine der neuen Entwicklungen in Chrome, die ihn von den anderen Browsern abheben sollen ist seine JavaScript Engine “V8″. Diese soll extrem schnell und stabil sein. Folge für den Nutzer des Browsers: er kann JavaScript-Anwendungen flüssiger bedienen und der Browser friert nicht ein oder stürzt ab.

Was hat Google davon? Google bietet viele Dienste an, die JavaScript (AJAX) nutzen um ein Verhalten zu erreichen, das die Nutzer bisher nur von Desktopanwendungen gewöhnt waren. Dazu gehören EMailprogramme (Google Mail), Dokumentenverarbeitung (Google Docs) oder Kalenderanwendungen (Google Calendar).

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This post was written by oscar on September 5, 2008

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